Donnerstag, 18. Februar 2016

Eizell Empfänger

Diese Webseiten liefern wichtige Informationen für jeden, der überlegt eventuell gespendete Eizellen im Rahmen einer künstlichen Befruchtung zu nutzen.
Bitte lesen sie aufmerksam die folgenden Seiten, rufen sie 0030 210 6774104 an oder füllen sie das Kontaktformular aus. Vertrauliche Behandlung ihrer Daten wird zugesichert. Wenn sie weitere Informationen oder Hilfe benötigen, die EMBIO Empfänger Programme bieten eine Reihe von Behandlungen für Frauen, die gespendeten Eizellen benötigen. Wir erarbeiten mit jedem einzelnen die beste Lösung, um für jeden unserer Patienten die beste Möglichkeit zu finden.
Internationale Presse (britische Zeitung Observer)

 

Wer zieht Nutzen aus dem Eizell-Spende

Die In-Vitro-Fertilisation (IVF) beschreibt die Befruchtung von Eizellen mit den Spermien des Ehemanns / Partners im Labor. Die resultierenden Embryonen werden 2-3 Tage später in die Gebärmutter übertragen. Wenn sich die Embryonen in der Schleimhaut einnisten, kann dies zu einer Schwangerschaft führen.
Leider können die Eierstöcke mancher Frauen keine Eizellen für eine IVF-Behandlung produzieren. Die möglichen Gründe sind:
  • die Eierstöcke haben sich nie richtig entwickelt, z.B. Turner Syndrom
  • vorzeitiger Eintritt der Wechseljahre
  • Chemotherapie oder vorherige Entfernung der Eierstöcke
  • die Frau ist Trägerin einer genetischen Erkrankung wie Muskeldystrophie oder Hämophilie
Frauen, die in eine der oben genannten Kategorien fallen, können bei Verwendung von Eizellen einer anderen Frau (Eizell-Spenderin) schwanger werden.

Was beinhaltet dieses Verfahren?

  • Erstgespräch mit einem Fruchtbarkeits-Spezialisten: Vor dem Beitritt in das Eizellspende-Programm, benötigen sie ein erstes Beratungsgespräch, in dem der Arzt eine vollständige Anamnese erhebt und eine körperliche Untersuchung durchführt.
  • Treffen mit der Koordinatorin: Dies beinhaltet die Vervollständigung der Merkmale des Spenders.
  • Beratung der möglichen sozialen und emotionalen Probleme, die als Ergebnis der nicht-genetischen Elternschaft entstehen können.
  • Blut-Untersuchungen für Empfänger: die erforderlichen Untersuchungen hängen von dem Programm ab, dem sie beitreten. In allen Programmen gemeinsam ist die Untersuchung auf Röteln, HIV, Hepatitis B, Hepatitis C und Syphilis. Blut-Untersuchungen der männlichen Partnern beinhalten HIV, Hepatitis B und C.
  • Spermiogramm: Ihr Partner wird gebeten, eine Samenprobe zur Analyse abzugeben. 3 Tage von sexueller Abstinenz ist erforderlich.
  • Ultraschall-Untersuchung: diese ist notwendig, um die Beckenorgane zu überprüfen.
  • Medikamentöse Behandlung: Die Dosierung wird vom Arzt festgelegt.
  • Entsprechende Einwilligungs-Erklärung muss vor dem Beginn eines Behandlungszyklus unterschrieben sein.
  • Festlegung der Spenderin: der Programm-Koordinator wird alle Spender-Merkmale, die sie angegeben haben berücksichtigen und mit ihnen die Spenderin festlegen.
  • Beginn der Behandlung: Ziel dieser Phase der Behandlung ist es, ihre Gebärmutter für den Embryotransfer vorzubereiten.
  • Fertilisation: Dies beinhaltet die Befruchtung der Eizellen mit den Spermien des Partners. Nach der Befruchtung werden sie über die Anzahl der erzeugten Embryonen informiert werden.
  • Intrazytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI): ICSI wird routinemäßig empfohlen, wenn gespendete Eizellen verwendet werden. Dieses wird mit ihnen nach der Überprüfung des Spermiogramm bei der persönlichen Beratung besprochen werden.

Embryotransfer

Ihre Embryonen werden in der Gebärmutter platziert. Diese Prozedur dauert etwa 15 Minuten. Der Embryo-Transfer kann leichte Beschwerden verursachen. Nach einer kurzen Pause sind sie in der Lage ihre normalen täglichen Aktivitäten nachzugehen. Nach Information über die Zahl und Qualität der Embryonen, die sich gebildet haben, werden die Embryologen und der Arzt ihnen empfehlen wie viele Embryonen übertragen werden sollten (HFEA Empfehlungen: höchstens zwei Embryonen). Wir sind der Meinung, dass beide Partner bei dieser sehr wichtigen Diskussion teilzunehmen. Im Falle der Übertragung von Blastozysten werden maximal zwei Blastozysten übertragen.
Individuell, haben Sie möglicherweise eine etwas größere oder geringere Chance auf eine Schwangerschaft. Die Rate der Fehlgeburten ist bei IVF nicht erhöht.

Wie kann ich sicher sein, dass die Eizell-Spende keine Risiken hat?

Potenzielle Spender müssen folgende Kriterien als erste Voraussetzung erfüllen:
  • Jünger als 35 Jahre
  • Keine Eigen- oder Familien-Anamnese mit genetischen oder familiären Erkrankungen
  • BMI von weniger als 32
  • FSH-Werte kleiner als 8
  • Zwei Ovarien
Alle potenziellen Spender gehen dann durch eine Reihe von Untersuchungen.
Von jeder Spenderin wird eine detailierte medizinische und familiäre Anamnese erhoben. Bei jeder Spenderin werden die folgenden Untersuchungen durchgeführt
  • Chlamydien
  • CMV
  • Cystische Fibrose Gene
  • Hepatitis B
  • HIV
  • Normal Chromosomenanalyse
  • Syphilis
  • Thalassämie (falls zutreffend)
  • Hepatitis C

Wird die Spende anonym sein?

Ja, immer. Entsprechend der gesetzlichen Vorschriften.

Das Eizell-Sharing-Programm

Dieses Programm ist als Reaktion auf die Bedürfnisse von zwei getrennten aber dennoch komplementären Gruppen von Patienten entwickelt worden. Das heißt, Paare warten dringend auf gespendete Eizellen und auf der anderen Seite gibt es Paare, die die Kosten der Behandlung der Unfruchtbarkeit nicht decken können.
Durch den Austausch ihrer Eizellen mit einer Frau, die keine eigenen Eizellen produzieren kann, wird dem Empfänger-Paar ermöglicht, ein Kind zu bekommen und im Gegenzug hat das andere Paar Zugang zu einer IVF- Behandlung zu einem deutlich reduzierten Preis.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen